Homöopathie Goes Politics
May 3, 2005
Hier dokumentieren und kritisieren Wissenschaftler (ja, mit dem “L” lieber ORF) des GWUP die politische Unterstützung für Paramedizin in Deutschland:
Da die Homöopathen langsam die Hoffnung auf den wissenschaftlichen Nachweis aufgeben, setzen sie auf die Unterstützung der Politik und finden dabei ahnungslose Zustimmung.
Die Homöopathie sieht Krankheiten als “geistartige Verstimmungen”. Homöopathie-Erfinder Hahnemann lehnte die Existenz von Krankheitserregern, von denen wir heute wissen, grundsätzlich ab. Die Biowissenschaften haben aber die Idee einer geistartigen Lebenskraft - den Vitalismus - schon seit über 150 Jahren aufgegeben. Damit stehen die Vorstellungen der Homöopathie in krassem Widerspruch zu unseren heutigen biomedizinischen Kenntnissen. Auch die Lehre von der Potenzierung, wonach der Ausgangsstoff so lange verdünnt wird, bis ein Präparat entsteht, das nicht einmal einen Rest
Wirkstoff enthalten kann, widerspricht allem, was uns Physik und Chemie lehren. Die Homöopathie ist nichts als eine magisch-abergläubische Form der “Heilkunst”.
Da könnte ich noch viel schreiben und trotzdem werden die Menschen nie mit den gleichen großen Augen staunen wie die Natur auch ohne Quacksalberei und Magie funktioniert.
Ich will mich jetzt gar nicht über Schüßler Salze auslassen, ich weiß von Leuten die daran glauben. Sie haben zwar keine Ahnung was Säuren oder Basen chemisch sind, auch keine Ahnung welche Salze sie essen oder was Salze eigentlich sind, aber das ist unwichtig, denn es hilft ja angeblich. Ich bin immer noch froh, dass ich mir mit zwölf Jahren ein Chemiebuch (Römpp, Hermann; Raaf, Hermann: “Chemische Experimente mit einfachen Mitteln”, München: dtv, 1981, 8. Aufl.) kaufte, das mir viele dieser Dinge näher brachte.
Eine Hoffnung bleibt: Vielleicht ändert sich doch noch mal die Physik oder Chemie wenn die Menschen schon nicht können …
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